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7/18/2012

WTF!

Was zur Hölle ist los mit mir?!
Der TAg verlief eigentlich ganz gut. Bis zu, Abedn, wo wir zu meiner Tante auf den Geburtstag mussten. Ich weigerte mich natürlich wieder, etwas zu essen. Und dann musste ich erneut feststellen, dass meine Mutter ein Genie im Tochter bloßstellen ist: Alina! Wenn du jetzt nichts isst, werde ich dir dein Taschengeld für die nächsten Zwei Monate streichen und dein Handy und Laptop werde ich auch einsacken!
Ok. TAschengeld. Meinetwegen. Handy naja. Lösung Sim-Karte in ein älteres Handy tun. Aber Laptop und Handy gleichzeitig!?!? Es versteht sich von selbst, dass ich dann lieber etwas gegessen habe. Also willigte ich ein. Ich dachte mir ich könnte mich von den Oliven und Essiggurken ernähren. Dachte ich. Meine Mutter kam dann mit einem voll bepackten Teller zu mir und sagte ich müsse ihn aufessen!
Was darauf war: Obazda, 3(!) Scheiben Brot, Gouda, Oliven, Essiggurken, Butter.
Ich traue mich gar nicht die Kalorien zu zählen. Ich will es nicht wissen.
Jetzt kann ich mich von der 48 vor dem Komma endgültig veranschieden. Das bedeutet auch, dass der Arzt mich erst in 3 Wochen wiedersehen wird. Ich bin mir nicht sicher ob das gut oder schlecht ist.
ICh glaube es ist schlecht.
Meine beste Freundin hat mir via Whatsapp weißmachen wollen, dass ich krank bin. Sie hat gesaht, sie wolle erst wieder mit mir reden, wenn ich normal bin. Als ich erwiderte, dass ich normal bin, sagte sie, dass ich erstmal im die Klapse soll, da ich offnsichtlich nicht normal und nicht gesund bin. Seitdem reden wir nicht mehr. Ich habe niemanden. Seit der Geschichte ist meine ganze Klasse gegen mich. Ausser ein paar wenigen, mit denen ich nichts zu tum habe. Ich will nicht mehr.
Ich darf nicht aufhören. Ich kann und werde es schaffen! Das weiß ich! Das Experiment muss gelingen.
Ich versuche es schon so lange. Ich gebe alles auf. Für mich. Meinen Körper. Eine viel bessere beste Freundin. Sie wird auf mich aufpassen. Wird mich kontrollieren. Mich unterstützen und zurechtweisen. Ich kann auf alles andere Verzichten, wenn es mich und sie gibt.

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